NEUGEBORENE UND SÄUGLINGE BEIM OSTEOPATHEN


Ähnlich den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt dient der Besuch beim Osteopathen vor allem der Prävention. Funktionsstörungen, die möglicherweise aus der Schwangerschaft oder der Geburt herrühren, müssen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Natürlich können auch neue Einflüsse während der ersten Lebenswochen zu Beschwerden führen, die dann einer Therapie bedürfen.

Zu Beginn der osteopathischen Behandlung steht eine ausführliche Anamnese. Den Anfang machen allerdings Sie als Mutter. Denn Ihre Krankheitsgeschichte, mögliche Beschwerden im Wirbelsäulen- oder Beckenbereich, können Auswirkungen auf die Schwangerschaft, die Geburt und somit auf Ihr Kind haben. Der Osteopath muss wissen, wie Schwangerschaft und Entbindung verlaufen sind. Er muss den Zustand Ihres Kindes nach der Geburt erfahren und dessen bisherige Entwicklung kennen.

Bereits während der Anamnese wird der Osteopath Ihr Kind sehr genau beobachten, mit dem Kind sprechen und es streicheln. Wie bei erwachsenen Patienten auch, ist es wichtig, dass Ihr Kind Vertrauen entwickelt. Ihre Anwesenheit (oder die des Vaters) kann - muss aber nicht - wesentlich dazu beitragen.

Wenn der Osteopath das Kind manuell untersucht, erfolgt dies bei größter Ruhe und in der für das Kind bequemsten Lage. Das kann in Ihren Armen geschehen, auf dem Schoß des Osteopathen oder auf dem Behandlungstisch. Unabhängig von möglichen Symptomen wird der Osteopath immer den gesamten Organismus untersuchen. Denn die Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Medizin. Und eine sanfte dazu: Nicht selten schlafen Neugeborene und Säuglinge während der Behandlung ein.

Bei Fragen zum Thema Osteopathie für Kinder können Sie uns jederzeit gerne in Wendelstein kontaktieren.